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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2017 zum Thema
»Resonanzen. Dominikaner und Reformation«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort
Klaus-Bernward Springer
Dominikanische Reform und protestantische Reformation
Reformation bezeichnete im Spätmittelalter die grundlegende kirchliche Erneuerung durch den konstruktiven Rückgriff auf die normative Botschaft Jesu. Das war auch das Anliegen des reformierten Augustiner-Eremiten Luther. Seine Reformation wurde wegen der Deformation der „Papstkirche“ für viele eine neue und kirchentrennende Norm. Für die Dominikaner war ihre Krisenbewältigung im 13. Jahrhundert normativ. Im Rückgriff auf sie wie auf die evangelische Norm wollten die Predigerbrüder die „evangelische“ Verkündigung des Wortes wieder bzw. richtiger zur Geltung bringen und innerhalb der deformierten Kirche auch gegen die Kirchen der Reformation reformieren.
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Leseprobe 1
Peter Wiegand
Ablasskommissar, Theologe, Netzwerker
Der Dominikaner Johann Tetzel
Dass Johann Tetzel einen Platz in unserem Kollektivgedächtnis besitzt, verdankt er Martin Luther. Der bekräftigte es in seinen späten Lebensjahren immer wieder: Zur Abfassung seiner 95 Thesen habe ihn der sächsische Dominikaner veranlasst, der es mit seiner Werbung für den Petersablass „so grob“ machte, „das mans muste greiffen“. Äußerungen wie diese ließen ein konfessionspolemisch überhöhtes Zerrbild entstehen, das Tetzel zum Akteur des Reformationsgeschehens und Repräsentanten einer korrumpierten Frömmigkeitspraxis stilisierte. Dabei hatte auch Luther selbst keine Bedenken, ungeheuerliche Behauptungen über seinen Widersacher in die Welt zu setzen, die er, wie er bald zugab, nur vom Hörensagen kannte: „Selbst einer, der die Muttergottes vergewaltigt hätte, könne durch päpstliche Gnaden absolviert werden“ – unter anderem dies soll Tetzel während des Sommers 1517 gepredigt haben.

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Leseprobe 2
Adrian Schenker
Die Bibel im Predigerorden in der Reformationszeit
Die Heilige Schrift hatte seit den Anfängen des Ordens im 13. Jahrhundert eine hohe Bedeutung für die Dominikaner. Kennzeichnend dafür ist es, dass sie schon früh in Paris, damals ein Zentrum sorgfältiger lateinischer Bibelausgaben, eine kleinformatige einbändige Bibel herausgaben, welche Wanderprediger leicht mit sich tragen konnten. Der hl. Dominikus, der Gründer, hatte nur eine Teilausgabe mit Matthäusevangelium und Paulusbriefen mit sich geführt, aber nur zwei bis drei Jahrzehnte später konnten die predigenden Brüder eine ganze Bibel überall griffbereit bei sich haben.

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Leseprobe 3
Karl Kardinal Lehmann
In dankbarer Erinnerung an Otto Hermann Pesch
Ökumenisch-theologische Perspektive
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDas Reformationsgedenkjahr 1517–2017 erinnert uns an die Konfessionalisierung der christlichen Kirchen in unserem Land, und dies in einem langen und konfliktreichen Prozess. Wir dürfen aber in den letzten Jahrzehnten – wie auch streckenweise schon früher – auf die intensiven Bemühungen um eine tiefere Annäherung vor allem der evangelischen und katholischen Kirchen zurückblicken. Ohne eine solche schon längere Wegstrecke wären die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils und auch danach nicht möglich gewesen. Das Konzil selbst hat daraufhin einen kräftigen Schub für offizielle ökumenische Dialoge ausgelöst. Heute kann man schon verschiedene Generationen unterscheiden, die zwischen den beiden Weltkriegen, vor und während des Konzils sowie in der nachkonziliaren Zeit bis heute den ökumenischen Weg vorbereitet und mitgestaltet haben. Wir sollten das Reformationsgedenken nicht begehen, ohne dankbar an diese schöpferischen Ökumenikerinnen und Ökumeniker zu denken, auf deren Schultern wir stehen. Gerade in letzter Zeit sind auch etliche Theologen, die hohe Verdienste haben, durch den Tod von uns geschieden. Ich denke vor allem auf evangelischer Seite an Wolfhart Pannenberg (1928–2014) und katholischerseits an Otto Hermann Pesch (1931–2014). Vor diesem Hintergrund habe ich gerne die Bitte erfüllt, zu Pesch und seiner ökumenischen Bedeutung einen kleinen Beitrag zu schreiben.

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Unsere Website über dominikanische Theologie(n)

Wir haben anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Bestätigung des Ordens der Prediger, das wir von 2016 bis 2017 feiern, Schwestern und Brüder aller Zweige des Ordens, d. h. Moniales, Schwestern, Laiendominikaner und Fratres (Laien und Priester), Feministen wie Thomisten, junge wie erfahrene Theologinnen und Theologen, von allen Kontinenten stammend, eingeladen, die folgende Frage zu beantworten: „Was ist eine dominikanische Theologie?“
Das Ergebnis – 18 sehr unterschiedliche Beiträge – wird auf folgender Website vorgestellt:

www.dominicantheology.com

Tausende anderer Antworten wären ohne weiteres möglich …
Sie sind herzlich eingeladen, die einzelnen Beiträge auf unserer Website zu kommentieren. Wir hoffen auf eine lebhafte Diskussion – innerhalb und außerhalb des Ordens!
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