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Unsere aktuelle Ausgabe 1/2021 zum Thema
»
Demokratie. Wie im Orden, so in Kirche«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort

Myriam Wijlens

Mitverantwortung für die Sendung der Kirche
„Ich habe den Diözesanpastoralrat abgeschafft, denn das war mir zu lästig“, sagte der kanadische Bischof und schaute mich ein wenig provozierend an. „Spenden Sie das Sakrament der Firmung?“, fragte ich. „Ja, sicher, das macht mir richtig Spaß. Da sind viele junge Leute, das begeistert mich immer.“ „Und was spenden Sie denn da?“ „Na ja, den Heiligen Geist.“ Ich sah ihn an: „Oh, das ist ja schön. Wirkt dieser auch in und durch die Gläubigen? Wie kommt er Ihrem Bistum zugute?“ Er schaute mich ein wenig perplex an und meinte: „Woher soll ich wissen, ob und wie er wirkt?“ „Na ja,“ sagte ich, „da gäbe es zum Beispiel den Diözesanpastoralrat, in dem Sie das erfahren könnten.“

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Leseprobe 1
Timothy Radcliffe
Die Spiritualität dominikanischer Ordensleitung
Die meisten Orden haben ihre eigene Spiritualität: Die Franziskaner haben den hl. Franziskus mit den Stigmata und der Liebe zur Schöpfung, die Benediktiner ihre weise Regel. Die Jesuiten haben die Exerzitien des hl. Ignatius, die Karmeliten die hl. Teresa von Ávila und ihren Aufstieg der Seele zu Gott, und auch die hl. Therese von Lisieux. Welche Spiritualität haben die Dominikaner? Eine ihrer Formen ist das Leitungssystem. Der hl. Dominikus hat uns keine Andachtsformen oder Gebetsmethoden hinterlassen, sondern einen demokratischen Weg, um Entscheidungen über unser gemeinsames Leben und unsere Sendung zu treffen. Wir legen unsere Profess auf das Buch der Konstitutionen ab, von denen die meisten mit unserer Leitung befasst sind.


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Leseprobe 2
Walter Lesch
Ethische Überzeugungen im Konflikt mit demokratischen Mehrheitsentscheidungen
Wer sich nach bestem Wissen und Gewissen am Wettbewerb der politischen Ideen beteiligt, wird nicht immer auf der Seite der Sieger stehen. Viele mit gut überlegter ethischer Begründung und großem persönlichem Engagement vertretene Anliegen sind nicht automatisch mehrheitsfähig. Idealerweise sollte daraus kein Gefühl der Unterlegenheit und der Aussichtslosigkeit erwachsen, vielmehr ein Ansporn für weitere Überzeugungsarbeit und die Suche nach weiteren Verbündeten. Ethische Überzeugungen sind keine Störfaktoren; sie gehören zu den Voraussetzungen einer lebendigen Demokratie und sind der Gegenstand einer rationalen Verständigung über Normen und Werte. Demokratie als Lebensform einer strukturell verankerten Ethik der Gesellschaft bietet Plattformen für die Austragung eines Wettstreits der Argumente und eröffnet die Partizipationschancen, um die es schlecht bestellt wäre, wenn die rechtsstaatliche Garantie demokratisch zu legitimierender und revidierbarer Entscheidungen verloren ginge.


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Leseprobe 3
Dennis Halft OP
Denkschrift einer Gruppe Walberberger Studenten (1968)
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag„V. Der Konvent

1. Der Konvent als Gesellschaft der Freien[:] Eine wahre menschliche Zukunft kann nur gedacht werden, wenn man demokratisch denkt und handelt. Für den Orden [der Prediger] bedeutet das: er darf dieser Zukunft nicht im Wege stehen. Würde er ausfallen – und ohne Zukunftsperspektive wird er ausfallen – wäre zwar nicht die Katastrophe da, aber es gäbe eine mögliche demokratische Kraft weniger. Demokratisches Handeln, Arbeit für die Freiheit aller Menschen, Kritik der Gesellschaft überall da, wo sie unmenschlich ist, kann glaubwürdig und erfolgreich nur sein aus einem selbst demokratischen Raum heraus. Ernstzunehmende Modelle des demokratischen Gehorsams gibt es, so weit wir sehen, nicht. Unsere beiden Provinzen [Teutonia und des Hl. Albert in Süddeutschland und Österreich] könnten solche praktischen Modelle sein. Das erfordert eine innere Demokratisierung: allgemeines, qualifiziertes Mitbestimmungsrecht, gründliche Überprüfung der Zulassungsverfahren.


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