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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2020 zum Thema
»
Mensch und Mitwelt. Schöpfung«
mit folgenden Beiträgen:

Stichwort

Dennis Halft

Bis Anfang dieses Jahres war die Klima- und Umweltkrise in aller Munde. Doch die derzeitige mediale Verdrängung des Themas durch die aktuellen Herausforderungen der weltweiten SARS-CoV-2-Pandemie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Megathema Ökologie und die damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Fragen im Globalen Süden wie Norden noch lange virulent bleiben. Wie werden wir unserer ethischen Verantwortung gegenüber unserem Planeten und unseren Mitmenschen gerecht? Welche auch spirituelle Haltung braucht es im Umgang mit der Natur, um künftigen Generationen das Überleben zu sichern?

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Leseprobe 1
Markus Vogt
Umweltschutz im Spannungsverhältnis von Macht und Ohnmacht

Die Selbstwahrnehmung der meisten Umweltschützer*innen ist in hohem Maße vom Gefühl der Ohnmacht geprägt: Trotz fundierten Wissens über den Klimawandel seit mehr als 30 Jahren und trotz aller weitreichenden Beschlüsse der Vereinten Nationen zum Klimaschutz steigt der globale CO2-Ausstoß scheinbar unaufhaltsam weiter. Die Corona-Krise bringt hier mutmaßlich nicht mehr als eine kleine Atempause. Zudem verschlingt sie die finanziellen Mittel, die für den europäischen Green Deal vorgesehen waren. Wir bauen zwar die erneuerbaren Energien aus, aber gleichzeitig erlebt die Menschheit derzeit die größte Renaissance der Kohle in ihrer Geschichte. Seit Jahrzehnten wird beschworen, wie lebenserhaltend wichtig die Stabilität und Biodiversität der globalen Ökosysteme ist; dennoch steigern wir durch die expansive Landnutzung die Vernichtung der Artenvielfalt im Bereich der Pflanzen und der Tiere sowie die Vielfalt der Ökosysteme in einem atemberaubenden Tempo. Auf diese Weise erodieren wir die Grundlagen unserer Wirtschaft, unserer Ernährungssicherheit und unserer Lebensqualität weltweit.


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Leseprobe 2
Birgit Weiler
Amazonien geht uns alle an
Gemeinsam mit den indigenen Völkern für eine ganzheitliche Ökologie
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDie Amazoniensynode im Oktober 2019, einschließlich des vorbereitenden Dialogprozesses, an dem sich rund 87.000 Menschen beteiligten, war ein historischer Moment in der katholischen Kirche. Denn zum ersten Mal standen das ausgedehnte Amazonasgebiet, das sich über 7,5 Millionen Quadratkilometer erstreckt, und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die dort leben, insbesondere die 390 ursprünglichen oder indigenen Völker mit ihren etwa drei Millionen Mitgliedern, im Zentrum der Beratungen einer Synode. In den Dialogforen zur Konsultation und in der Synodenaula brachten die Vertreter*innen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen ihre Überlegungen, Kritiken und Vorschläge aus der Perspektive ihrer jeweiligen Kultur, Kosmovision und Spiritualität ein. Darin waren die Beziehung zum Amazonasgebiet, ihr angestammter Lebensraum und die gemeinsame Verantwortung der Gemeinschaft dafür im Horizont des Buen Vivir, des „Guten Lebens“, zentrale Themen. Im Folgenden möchte ich verschiedene Dimensionen aufzeigen, die im interkulturellen Dialog mit diesen Bevölkerungsgruppen die christlichen Schöpfungstheologien und -spiritualitäten sowie eine entsprechende Glaubenspraxis bereichern können.


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Leseprobe 3
Asmaa El Maaroufi
Jenseits anthropozentrischer Perspektiven
Von Menschen, Ameisen und anderen Tieren des Korans
Ameisen, Mücken, Hunde, Elefanten, Kamele: Die augenscheinlich kleinsten bis hin zu den größten Tieren werden in verschiedenen Kontexten des Korans genannt. So tummeln sie sich mehr als zweihundert Mal in den 114 Suren des Korans. Gar tragen sechs dieser Kapitel Tiernamen als Überschrift. So trägt die zweite Sure des Korans beispielsweise den Namen „die Kuh“ (al-baqara), die 16. trägt den Namen „die Biene“ (al-naḥl) und die 105. den Namen „der Elefant“ (al-fīl). All diese Tiererwähnungen finden dabei in den unterschiedlichsten Kontexten statt. Mal ist von ihnen in Gleichnissen die Rede, an anderer Stelle tauchen sie in Lehrstücken bzw. Narrationen auf, aber auch in Zusammenhang mit normativen Regelungen werden diese erwähnt. Im Folgenden soll sich jedoch jenen koranischen Momenten zugewandt werden, in denen Menschen und Tiere einander begegnen, um das ethische Moment hierbei darzustellen. So soll gezeigt werden, auf welche Weise eine islamische Theologie des 21. Jahrhunderts koranische Narrationen für eine (Tier-)Ethik des Mitseins von Mensch und Tier fruchtbar macht.


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