archivierte Ausgabe 2/2006 |
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Manfred Entrich |
Pastoral im Umbruch |
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Die Aufgabenstellung der Schriftleitung von „Wort und Antwort“ an das „Institut für Pastoralhomiletik“, ein Heft über die mannigfaltigen Bemühungen, neue pastorale Strukturen in der deutschen Kirche zu etablieren, zeigt, wie manchmal verwirrend vielfältig sich die Entwicklung in den einzelnen (Erz-)Diözesen darstellt. Im Blick sind zunächst einmal jene Diözesen gewesen, deren finanzielle Spielräume sich so eingeengt haben, dass deutliche Umstrukturierungen im pastoralen Flächenangebot und damit verbunden auch eine neue Schwerpunktsetzung der Seelsorge vor Ort angegangen werden. Anders stellen sich die Herausforderungen in einer klassischen Diaspora-Region dar, in der es verlässliche und stabile ökumenische Beziehungen zu den Kirchen der Reformation gibt. Dem gegenüber sind es besondere Herausforderungen, die sich in den säkularisierten Regionen Ostdeutschlands stellen. Christen sind dort nur eine an Zahl sehr geringe Gruppe.
Die spirituelle Dynamik des kirchlichen Strukturwandels
Im Westen und im Süden Deutschlands können die pastoralen Planungen auf einem wesentlich stabileren Fundament durchgeführt werden. Kulturkatholische Prägungen sind hier noch ein kirchlich gesehen stabileres Fundament. Eine besondere Herausforderung zeigt sich bei den Bistümern, deren ökonomische ,Enge‘ ein Maß erreicht hat, das kaum mehr Möglichkeiten lässt, auf der Basis bestehender Pastoralstrukturen umzubauen. Die Erfahrungen mit einer zum Teil grundlegend veränderten Pfarr- und Gemeindestruktur wird in den kommenden Jahren ein wichtiger Baustein im Wandel der Sozialgestalt der Kirche in unserem Land sein. Der Generalvikar des Bistums Essen, Hans- Werner Thönnes, hat die geistlichen Aspekte von Veränderungen in einer Serie von Morgenandachten theologisch markiert und bringt damit Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils zum Tragen.
Die Aufgabe, Orientierungen und Perspektiven für die Pastoral im Umbruch zu formulieren, erwies sich vor dem Hintergrund der beschriebenen Voraussetzungen als schwierig, es sei denn, man fügt den vielen Theorien, die es zur pastoralen Planung gibt, eine weitere hinzu, wohl wissend, dass es kaum zwingende Einsichten gibt, die eine verbindliche Umsetzung in der Fläche auch garantieren würden. Dass auch die Orden in ihrem seelsorglichen und pastoralen Beitrag für die Kirche in Deutschland in den Blick kommen mussten, versteht sich fast von selbst und fand seinen deutlichen Ausdruck beim Studientag der Deutschen Bischofskonferenz im Frühjahr 2005 und dessen Fortsetzung in mehreren Fachgesprächen, die vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und in Absprache mit dem Generalsekretariat der Orden (demnächst: Deutsche Ordenskonferenz – DOK, bestehend aus: Vereinigung Deutscher Ordensobern – VOD, Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands – VOD, Vereinigung der Ordensobern der Brüderorden – VOB) durchgeführt wurden und die in einem gemeinsamen Gespräch zwischen Bischofskonferenz und Orden im Jahr 2007 ihren Abschluss finden werden. [...]
Lesen Sie den kompletten Artikel in der Printausgabe.
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